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Ukraine Informationen

Der Krieg in der Ukraine bewegt uns alle. Die Gemeinden und Kantone erhalten diesbezüglich viele Anfragen, so auch die Gemeindeverwaltung Rüschlikon. Nachfolgend finden Sie Informationen und weiterführende Links zu den wichtigsten Themen. 

Die kantonale Website Ukraine-Hilfe informiert rund um das Thema Geflüchtete, Helferinnen und Helfer sowie Bevölkerungsschutz. Die Flüchtlingshilfe Schweiz stellt weitere Informationen bereit. 

Wo kann die Bevölkerung allgemeine Fragen stellen?
Für Fragen hat das Kantonale Sozialamt eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Die Ukraine-Anlaufstelle ist wie folgt erreichbar: Telefon 043 259 24 41, E-Mail ukraine@sa.zh.ch
Montag bis Freitag, jeweils von 8:30 bis 11:30 Uhr und von 13:30 bis 16:30 Uhr


IHRE ANSPRECHPERSONEN IN DER GEMEINDE RÜSCHLIKON: 

Für Anmeldung finanzielle Unterstützung (Asylfürsorge oder Notfallhilfe): 

Abteilung Sozialessoziales@rueschlikon.ch, Telefon 044 724 72 31

Für Fragen zu Primarschule und Kindergarten:
Schulleitung: michael.mueller@rueschlikon.ch, Telefon 044 704 66 10 

Für Fragen zur Sekundarschule:
Schulleitung: walter.schelling@campusmoos.ch, Telefon 043 388 12 12 

Für Fragen zu Wohnangeboten (Koordination):
Abteilung Sozialessoziales@rueschlikon.ch, Telefon 044 724 72 31 


Was kann ich als Flüchtling aus der Ukraine tun, wenn ich bereits in der Schweiz bin?
Wir empfehlen allen Schutzsuchenden, so schnell wie möglich beim Staatssekretariat für Migration SEM ein Gesuch mit diesem Formular einzureichen. Anschliessend stellt das Bundesasylzentrum eine schriftliche Bestätigung zu sowie einen Termin, um die weitere Registrierung vorzunehmen. 

Wie und ab wann sind ukrainische Flüchtende krankenversichert?
Sobald eine schutzbedürftige Person ein Gesuch um Schutzstatus S einreicht, wird sie im Verlauf der Registrierung rückwirkend auf den Zeitpunkt der Gesuchstellung für die obligatorische Krankenversicherung angemeldet. Wird bereits vor dem Termin im Bundesasylzentrum medizinische Versorgung benötigt, ist dem Arzt oder dem Spital zwingend die zuvor erhaltene schriftliche Bestätigung zur Einreichung des Gesuchs oder ein Ausweis (Pass oder Identitätskarte) vorzulegen. Die Kosten für die medizinische Behandlung werden übernommen. 

Was bedeutet der «Schutzstatus S»?
Mit dem Schutzstatus S erhalten aus der Ukraine Geflüchtete einen Ausweis S. Dieser ist auf höchstens ein Jahr befristet, jedoch verlängerbar. Personen mit Schutzstatus S erhalten ein Aufenthaltsrecht sowie Anspruch auf Unterstützung. Sie dürfen ohne Reisebewilligung ins Ausland reisen und in die Schweiz zurückkehren. Sie dürfen ohne Wartezeit einer Erwerbstätigkeit (auch selbständige Erwerbstätigkeit) nachgehen. Ebenso besteht mit Schutzstatus S eine Erlaubnis für den Nachzug von Familienangehörigen. Kinder können zur Schule gehen.  Weitere Informationen 

Wo erhalte ich als Flüchtling aus der Ukraine finanzielle Unterstützung?
Schutzbedürftige aus der Ukraine, die finanzielle Unterstützung von der Sozialbehörde benötigen, können sich bei der Gemeinde, Abteilung Soziales, anmelden. Die Gemeinde ist befugt, Asylfürsorge und Notfallhilfe auszurichten. 

WEITERE INFORMATIONEN:

Wirtschaftliche Landesversorgung / Notvorrat
Aus Sicht der wirtschaftlichen Landesversorgung besteht aktuell kein Grund zur Besorgnis: Die Versorgung der Schweiz mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen ist gewährleistet. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung überwacht die Lage laufend und publiziert aktuelle Informationen auf seiner Website. Ungeachtet der Lage in der Ukraine empfiehlt sich jedoch das Anlegen eines Notvorrats, um für Unvorhergesehenes gewappnet zu sein. Gerne weisen wir Sie hierzu auf die vom Kanton Zürich vor einigen Monaten neu lancierte Website hin, wo Sie verschiedene Empfehlungen und Tipps zum Thema Notvorrat finden. 

Bevölkerungsschutz
Für Fragen zum Thema Bevölkerungsschutz verweisen wir auf die Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz, welche aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der vom Krieg in der Ukraine ausgehenden Bedrohungslage publiziert. Auch in diesem Bereich sind zurzeit für die Bevölkerung keine besonderen Massnahmen angezeigt. 

Jodtabletten
Jodtabletten (Kaliumjodidtabletten) kommen bei schweren Unfällen in einem Kernkraftwerk zum Einsatz, wenn radioaktives Jod austritt. Sie verhindern, dass sich in den Schilddrüsen radioaktives Jod anreichert und Schilddrüsenkrebs entsteht. Bei einem Ereignis müssen Jodtabletten rechtzeitig eingenommen werden. Jodtabletten wurden 2014 an die Rüschliker Bevölkerung und Unternehmen verteilt, weil sich Rüschlikon innerhalb des 50 km Radius des Kernkraftwerks Beznau befindet. Die nächste ordentliche Abgabe von Jodtabletten ist 2024 geplant. Die Kantone sind verpflichtet, die Tabletten im Falle eines Ereignisses innerhalb von 12 Stunden ab Anordnung durch den Bund an die Bevölkerung zu verteilen.

Wichtig:
Jod-Tabletten sind nur wirksam, wenn sie zu einem geeigneten Zeitpunkt eingenommen werden, also nicht zu früh und nicht zu spät. Im Falle eines radioaktiven Ereignisses wird die nationale Alarmzentrale die Einnahme von Jodtabletten anordnen. Nehmen Sie Jod-Tabletten niemals unbegründet oder vorsorglich ein! Weitere Informationen

 

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