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Bahnhof Süd

Das Areal «Bahnhof Süd» soll die Gemeinde Rüschlikon um einen Ort der Begegnung bereichern. Auf dem ehemaligen SBB-Areal seeseitig der Gleise sollen sechs neue Gebäude mit rund 40 preisgünstigen Wohnungen, Kleingewerbe und einem Nahversorger entstehen. Bebaut wird das Areal frühstens im Jahr 2023.
 

Aktuelle Planung:
Die Stimmberechtigten haben dem entsprechenden Gestaltungsplan im November 2017 zugestimmt. Derzeit laufen die Planungsarbeiten. Den Architekturwettbewerb hat das Projekt «Flügelschlag» von ffbk Architekten AG / Schwabe Suter Architekten GmbH gewonnen. Den Zuschlag bekam das Team aufgrund der hohen architektonischen und funktionalen Qualitäten, den wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien und der guten Einpassung des Projektes ins Dorfbild. Bauträger für den auf der Seite Bahnhofplatz liegenden Teil (Sockelgeschoss A, Häuser I-III) ist die Gemeinde. Für den Teil Seite Thalwil (Sockelgeschoss B und Häuser IV-VI) wird der Bauträger noch bestimmt. Gestartet wurde das Projekt im Jahr 2016 mit einer Volumenstudie, zu der die Bevölkerung in zwei Mitwirkungsveranstaltungen ihre Vorschläge einbringen konnten.


Rückblick – was bisher geschah:

Im Dezember 2019 konnte mit der SBB der Vertrag hinsichtlich der Gestaltung des Bahnhofplatzes, der Bahnhofunterführung und der barrierefreien Erschliessung der Perrons abgeschlossen werden. Die erste Runde des Architekturwettbewerbs ergab keinen klaren Sieger; es wurden zwei Projekte zur Weiterbearbeitung empfohlen. Nach Gesprächen und Abklärungen mit dem Verband der Zürcher Baugenossenschaften wurde klar, dass 25 Wohneinheiten für eine Ausschreibung zu gering waren. Der Gemeinderat wird den Stimmberechtigten daher beantragen, die Häuser IV-VI durch die Stiftung Wohnungsbau Rüschlikon erstellen zu lassen.

Im Mai 2019 hat der Gemeinderat einen Beschluss über die Aufteilung der Bauträger gefällt: Der auf der Seite Bahnhofplatz liegende Teil von «Bahnhof Süd» (Sockelgeschoss A, Häuser I-III) wird durch die Gemeinde erstellt. So wird sichergestellt, dass das Projekt im Sine der erfolgten Mitwirkungsveranstaltungen ausgeführt wird. Der Bauträger für den Teil Seite Thalwil (Sockelgeschoss B und Häuser IV-VI) wird noch bestimmt. Zudem hat der Gemeinderat die Präqualifikation für den Architekturwettbewerb publiziert, für den sich bis zum 5. Juli 2019 Generalplanerteams bewerben können.

Im März 2018 hat der Gemeinderat bekannt gegeben, dass er den Architekturwettbewerb in Form eines Studienauftrags ausschreibt. Zudem wurde die Projektorganisation definiert und die Planungskredite im Umfang von CHF 720'000 gesprochen. Die Planungsarbeiten für den ersten Teil des Gesamtprojekts, die Weingartenstrasse und der Weingartenpark, sollen bereits im Herbst 2018 abgeschlossen sein.

Am 26. November 2017 haben die Stimmberechtigten dem Gestaltungsplan zugestimmt. Dieser gibt den baurechtlichen Rahmen für Bahnhof Süd vor. Die Stimmberechtigten haben dem Gestaltungsplan an der Urne deutlich zugestimmt und damit den Weg freigemacht für die nächsten Schritte.

Am 3. November 2017 gab der Gemeinderat seinen Entschluss bekannt, dass das Grundstück nicht verkauft, sondern im Baurecht abgegeben wird. Anhand eines Kriterienkatalogs wählt der Gemeinderat aus interessierten gemeinnützigen Organisationen (Wohnbaugenossenschaften, Stiftung Wohnungsbau Rüschlikon) den Bauträger.

Am 29. Mai 2017 wurde die Bevölkerung wiederum an einer öffentlichen Veranstaltung über die laufenden Entwicklungen und den Gestaltungsplan informiert und hatte Gelegenheit, Fragen zum Projekt zu stellen.

Im April 2017 verabschiedete der Gemeinderat den Gestaltungsplan und legte ihn öffentlich auf.

Ab November 2016 hat die Arbeitsgruppe «Bahnhof Süd» mit Gemeindepräsident Bernhard Elsener und den Gemeinderäten Romaine Marti und Simon Egli zusammen mit einem Baujuristen und dem Bausekretär auf der Basis der Volumenstudie einen Gestaltungsplan ausgearbeitet: Dieser ist eine spezielle, für das Areal geltende Bauordnung, und setzt die baurechtlichen Rahmenbedingungen für die zukünftige Bebauung fest.

Der Gemeinderat legt grossen Wert darauf, die Rüschliker Bevölkerung aktiv in das Projekt miteinzubeziehen. An einer ersten Mitwirkungsveranstaltung Anfang Mai 2016 wurde der Bevölkerung die Volumenstudie vorgestellt. Dabei konnten die Rüschlikerinnen und Rüschliker eigene Vorschläge und Bedürfnisse einbringen. An der zweiten Mitwirkungsveranstaltung Ende Oktober 2016 konnten die Interessierten überprüfen, inwieweit ihre Anliegen aufgenommen wurden. Danach stand fest, dass hauptsächlich Wohnungen, vor allem im preisgünstigen Segment, sowie ein Anteil gewerblicher Bauten in einem verdichteten Szenario erstellt werden sollen.

Im Frühjahr 2016 konnte eine ideale Zwischennutzung für das leerstehende SBB-Areal gefunden werden: Für die Dauer des Ersatzneubaus des Alters- und Pflegeheims Abegg-Huus zogen dessen Bewohnerinnen und Bewohner in ein Provisorium auf dem ehemaligen SBB-Areal.

Herbst 2015: Nach dem Kauf des ehemaligen SBB-Areals durch den Souverän widmete sich der Gemeinderat Rüschlikon der Frage, wie das Areal weiter genutzt werden konnte. Nach einer längeren Analyse- und Diskussionsphase gab der Gemeinderat im Herbst 2015 eine Volumenstudie in Auftrag, um die verschiedenen Nutzungsoptionen des 6‘585 m2 grossen Areals zu untersuchen.


Kontakt:
Benjamin Zwicker
Abteilungsleiter Hochbau/Planung/Liegenschaften/EDV
Telefon 044 724 72 37, E-Mail: benjamin.zwicker@rueschlikon.ch

Medieninformationen und Dokumente:
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10.05.2016

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Mitwirkungsveranstaltungen
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Oktober 2016

 

 

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